Spritztechnik


 

Spritztechnik kann ein sehr umfangreiches Thema sein.Ein jeder Airbrusher oder auch Lackierer wird sich so
mit der Zeit seine eigene Technik zurechtbasteln.Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch den Anfängern auf
dem Gebiet des Airbrushing nur ein paar grundlegende Dinge,auf welche man etwas achten sollte,näherbringen.
Grundlegend sollte beim Airbrushen die Farbe in mehreren Schichten dünn bis zum erreichen des gewünschten
Farbtons gespritzt werden.
Um ein gutes Spritzergebnis zu bekommen,sollte immer auf einem hellen Untergrund gearbeitet werden.Das heißt,
hat man z.B. auf einem schwarzen Tank etwas zu bruschen,sollte die zu brushende Stelle zuerst mit Weiß vorgelegt
werden.Am besten mehrmals dünn mit 50/50 verdünntem Weiß spritzen,um die Schichtdicke so gering wie möglich
zu halten.Dann 1 Schicht unverdünntes,deckendes Weiß darüber und die Grundlage für kommende Spritzgänge
wäre gelegt.
Werden selbstklebende Maskierfolien verwendet,kann man eigentlich,außer zuviel Farbe zu verwenden,nicht viel
falsch machen.
Anders sieht es bei den losen Schablonen aus Transparentpapier aus.
Je nachdem,wie hier die gespritzte Kante aussehen soll (weich od. scharf),ist z.B. bei einer gewollten scharfen
Kante darauf zu achten,das der Luft- bzw. Farbstrahl mit einem Winkel von 90 Grad auf die Schablone gehalten
wird.Durch den Luft- oder Farbstrahl wird so gleichzeitig das Papier fixiert und kein Overspray kommt unter die
Schablone.Soll die Kante dagegen weich angelegt werden,hält man die Pistole bewußt leicht von vorne gegen die
Schablone.Beim spritzen hebt sich so die Schablone etwas an und die Kante wird automatisch unscharf und erscheint
somit weicher.
 
 

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